GSB 7.0 Standardlösung

Ombudsperson gegen Korruption

Korruption in der öffentlichen Verwaltung führt zu hohen materiellen Schäden. Ein Beispiel sind Auftragsvergaben an Unternehmen, die man bei einer objektiven und transparenten Beschaffung nicht ausgewählt hätte. Die den Amtsträgern gewährten Vorteile werden in der Regel bei der Rechnungsstellung eingerechnet. Die finanziellen Folgen und Lasten trägt letztlich der Steuerzahler.

Korruption führt darüber hinaus zu enormen immateriellen Schäden. Sie zerstört das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Integrität und Funktionsfähigkeit der Verwaltung und des Staates.

Um korrupte Handlungen aufzudecken, ist die öffentliche Verwaltung auf die Mitwirkung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger, Lieferanten und sonstige Dritte hilfreiche Hinweise liefern.

Da bei der Weitergabe von Hinweisen häufig Nachteile für die eigene Person befürchtet werden, richten öffentliche Verwaltungen und Unternehmen Ombudsstellen ein.

Die Ombudsperson

  • erhält von einer Person Informationen über den Verdacht auf korrupte Handlungen,
  • führt vertrauliche Gespräche mit der, den Hinweis gebenden, Person,
  • kommt dabei der eventuellen Bitte nach Anonymität nach und
  • führt im weiteren Verlauf des Vorgangs den Dialog mit dem/der Hinweisgeber/-in.

Die Ombudspersonen in der BDBOS

Sie haben die Möglichkeit, uns vertrauliche Hinweise auf korruptionsverdächtige Sachverhalte mit Bezug auf unsere Behörde zukommen zu lassen. Die von uns beauftragten Ombudspersonen sind Kraft ihres Amtes sowie durch vertragliche Regelung zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Ombudspersonen leiten den von Ihnen geschilderten Sachverhalt weiter, geben Ihre Identität jedoch nicht preis, wenn Sie dies nicht wünschen.

Generell ist die Ombudsperson werktäglich von 9.00 bis 18.00 Uhr telefonisch erreichbar. Natürlich können Sie auch per E-Mail mit den Ombudspersonen in Kontakt treten.

Als Ombudspersonen der BDBOS sind benannt:

Berlin

Rechtsanwalt
Clemens Scholz-Remes
Kanzlei Görg
Büro Berlin
Klingelhöferstraße 5
10785 Berlin

Tel.: 030 884503 151
E-Mail: CScholz-Remes@goerg.de
Fax: 030 884503 153

Frankfurt a.M.

Rechtsanwalt
Dr. Christian Pabst
Kanzlei Görg
Büro Frankfurt a.M.
Neue Mainzer Straße 69
60311 Frankfurt a.M.

Tel.: 069 170000 220
E-Mail: CPabst@goerg.de
Fax: 069 170000 27

Köln

Rechtsanwalt
Dr. Volker Schacht
Kanzlei Görg
Büro Köln
Kennedyplatz 2
50679 Köln

Tel.: 0221 33660 624
E-Mail: VSchacht@goerg.de 
Fax: 0221 33660 625

Wichtige zusätzliche Hinweise 

  • Die Ombudspersonen der BDBOS nehmen nur Hinweise zu Korruption und ggf. damit in unmittelbarem Zusammenhang stehende Vorkommnisse (z.B. Betrug, Unterschlagung, Untreue) entgegen.
  • Für andere Anliegen (Widersprüche, Beschwerden, Hinweise etc.) nutzen Sie bitte das Kontaktformular der BDBOS.
  • Die BDBOS hat den Anspruch an ein korruptionsfreies, integres Verwaltungshandeln. Gleichwohl ist es eine Selbstverständlichkeit, dass im Falle von Denunziationen Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter/-innen ergriffen werden. Vorsorglich möchten wir an dieser Stelle auf den Straftatbestand der falschen Verdächtigung (§ 164 des Strafgesetzbuches) hinweisen.

Hinweis zum Datenschutz

Für die Bundesanstalt für den Digitalfunk BOS sind die Privatsphäre und die Datensicherheit unserer Nutzer ein hohes Gut. Wir weisen Sie deshalb auf unsere Datenschutzerklärung hin. Für die weitere Nutzung der Webseite ist es notwendig, dass Sie diese Hinweise akzeptieren.

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