GSB 7.0 Standardlösung

Chronik des Digitalfunks BOS

Zur Einführung des Digitalfunks BOS sind die folgenden gesetzlichen Grundlagen geschaffen, Verträge geschlossen und Meilensteine erreicht worden.

1996

Die Innenministerkonferenz beschließt die Errichtung eines einheitlichen Digitalfunknetzes.

2000

Die Innenministerkonferenz beschließt die Notwendigkeit eines einheitlichen Systems für alle BOS.

2001

Die „Zentralstelle zur Vorbereitung der Einführung eines bundeseinheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunksystems - Digitalfunk (ZED)“ wird eingerichtet.

2002

Eine Expertengruppe aus Bund und Ländern, die Gruppe „Anforderungen an das Netz“ (GAN), legt ihren Bericht über die erforderlichen Leistungsmerkmale des Digitalfunks vor.

2003

Die Ministerpräsidentenkonferenz beschließt, Voraussetzungen für die schrittweise Einführung des Digitalfunks BOS zu schaffen und den Analogfunk sukzessive abzulösen.

2004

Bund und Länder schließen eine Dachvereinbarung zur Regelung ihrer Zusammenarbeit.

2006

Das „Gesetz über die Errichtung einer Bundesanstalt für den Digitalfunk der BOS“ tritt in Kraft.

EADS (heute Airbus) erhält den Zuschlag als Systemlieferantin für den Digitalfunk BOS.

2007

Die BDBOS wird gegründet.

Bund und Länder schließen ein Verwaltungsabkommen zur Konkretisierung ihrer Zusammenarbeit.

Mit der Referenzplattform startet der Probebetrieb des Digitalfunks BOS.

2009

Die Erweiterung des BDBOS-Gesetzes schafft die Voraussetzungen für ein Zertifizierungsverfahren zur Festlegung von Mindeststandards für BOS-Funkgeräte.

2010

Alcatel-Lucent (heute Nokia) erhält den Zuschlag für den Betrieb des BOS-Digitalfunknetzes.

Die Zertifizierungsverordnung für BOS-Funkgeräte wird veröffentlicht.

2011

Die erste stationäre Leitstelle wird zertifiziert.

2012

Die Polizei Hamburg funkt als erste Landespolizei flächendeckend digital.

Das erste Handfunkgerät wird zertifiziert.

2013

Das BOS-Digitalfunknetz ist in Schleswig-Holstein als erstem Flächenland in Betrieb.

Mit der Integration der 62. Vermittlungsstelle steht das Kernnetz deutschlandweit zur Verfügung.

2015

Die neue Organisationsstruktur der BDBOS mit ausgeweitetem Aufgabenspektrum und starkem Personalaufwuchs tritt in Kraft.

2016

Gründungspräsident Rolf Krost verlässt die BDBOS. Der bisherige Vizepräsident, Andreas Gegenfurtner, wird zum Präsidenten ernannt.

Mit der Integration des letzten Netzabschnittes in Schwaben Süd-West befindet sich der Digitalfunk BOS bundesweit im Wirkbetrieb.

Die letzte der vier Regionalstellen der BDBOS, die den Roll out begleiteten, schließt.

Der Verwaltungsrat der BDBOS beschließt die Netzmodernisierung der TETRA-Systemtechnik.

Der Verwaltungsrat der BDBOS stimmt dem Vorschlag der Bundesregierung zu, dass die BDBOS künftig den Betrieb der Netze des Bundes (NdB) übernehmen soll.

2017

Der bisherige Leiter des operativ-taktischen Betriebs, Frank Buddrus, wird mit Wirkung vom 1. April mit dem Amt des Vizepräsidenten der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben beauftragt.

Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) ist am 2. April zehn Jahre alt geworden. Bei einer festlichen Veranstaltung am 24. April kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BDBOS mit ihren Partnern aus Bund und Ländern sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft im Roten Rathaus Berlin zusammen.